Meta wettet auf Solarstrom aus dem Weltraum: Was hinter dem Overview Energy Deal steckt
Meta investiert in Solarstrom aus dem Weltraum. Der Konzern hat eine Partnerschaft mit Overview Energy geschlossen, um KI-Rechenzentren mit Weltraum-Energie zu versorgen. Der Deal markiert einen neuen Ansatz in der Suche nach nachhaltiger Energie für KI.
Wie Weltraum-Solarstrom funktioniert
Overview Energy plant, Solarpanele im Erdorbit zu installieren, die Sonnenenergie rund um die Uhr sammeln. Die gewonnene Energie wird per Mikrowelle zur Erde übertragen. Auf der Erde wandeln Empfangsstationen die Strahlung wieder in elektrischen Strom um.
Der Vorteil gegenüber irdischen Solaranlagen liegt auf der Hand. Im Weltraum gibt es keine Bewölkung, keine Nacht und keine Atmosphäre, die die Strahlung schwächt. Overview Energy verspricht eine Verfügbarkeit von 95 Prozent, während irdische Solaranlagen im Durchschnitt auf 15 bis 25 Prozent kommen.
Warum Meta das braucht
KI-Rechenzentren verbrauchen enorm viel Strom. Metas Energiebedarf ist in den vergangenen zwei Jahren um 40 Prozent gestiegen, primär wegen der KI-Infrastruktur. Der Konzern hat sich verpflichtet, bis 2030 zu 100 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen. Weltraum-Solarstrom könnte diese Ziele tatsächlich erreichbar machen, wie auch Reuters berichtet. Auch unser Bericht zu Metas Energie-Strategie zeigt diese Entwicklung.